Grischunit
theater(uri), 18.30 Uhr

Eine Alpentfaltung: leuchtendes Kupferrot und bodenständiges Metallikgrau – so präsentiert sich das äusserst seltene Mineral Grischunit und so heisst das neueste Projekt von Corin Curschellas. Sie zeigt damit die Verwurzelung ihrer Kunst im heimatlichen Grund. Und nicht zuletzt will sie mit diesem kostbaren Mineral als Paten auch die Einzigartigkeit ihrer Lieder unterstreichen: Mit einer der seltensten Sprachen aus der Mitte Europas entwirft sie einen kühnen musikalischen Bogen vom Gletscherwasser hinaus bis zum fernen Ozean. Die grosse Stimme der Rumantschia bringt alpine und weltläufige Klänge zu den Alpentönen. Begleitet wird sie von fünf Musikern aus ihrem grossen Netzwerk, das sie im Laufe ihrer Karriere international aufgebaut hat. Corin Curschellas ist eine singuläre Erscheinung in der Schweizer Musikszene. Seit Jahren arbeitet sie intensiv mit Exponenten der Jazz- und Avantgarde zusammen, etwa dem Vienna Art Orchestra, allen voran aber mit Musikern aus der New Yorker Szene um Peter Scherer und Marc Ribot.
   
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